NVIDIA stellt GameWorks DX 12 vor

NVIDIA bringt die weltweit fortschrittlichsten Echtzeit-Simulations- und Rendering-Technologien auf DX12 und hebt den Realismusgrad in Videospielen auf ein neues Level

Mittwoch, 1. März 2017 — San Francisco — Game Developers Conference (GDC) — Im Rahmen der GDC stellt NVIDIA GameWorks DX12 vor. Es handelt sich um eine Ressourcensammlung für Spieleentwickler, die den Realismusgrad von Spielen, die auf Microsofts DirectX12-API basieren, erhöht sowie deren Produktzyklus verkürzt. 

Diese Ressourcen beinhalten Updates für das NVIDIA GameWorks SDK, um interaktive, filmreiche Spielerlebnisse zu kreieren, Updates für das NVIDIA VR Works SKD, das Spielentwicklern dabei hilft, immersive Virtual-Reality-Erlebnisse zu schaffen, sowie neue Entwickler-Tools und einen neuen Game-Ready-Treiber.  

Vereint bieten diese Tools Spieleentwicklern neben beträchtlichen Leistungssteigerungen, eine Vielzahl neuer Rendering- und Simulations-Effektesowie weitere Funktionen, die ihnen bei der Entwicklung von DirectX-12-optimierten Spielen helfen.  

Tony Tamasi, Senior Vice President of Content and Technology bei NVIDIA: “Wir haben unsere gesammelte Ingenieurserfahrung investiert, um die bisher umfangreichste Plattform für die Entwicklung von DirectX-12-Spielen abzuliefern, welche die bis dato fortschrittlichste Physik-Engine beinhaltet. Diese Ressourcen garantieren, dass GeForce-Gamer die beste Spielerfahrung in DirectX-12-Titeln genießen können - genau wie bisher in DirectX-11-Spielen.

“NVIDIAs Einsatz und Verbundenheit zu DirectX 12 ist eindeutig”, sagt Cam McRae, Technical Director bei The Coalition, den Entwicklern von Gears of War 4. “Sie während der Entwicklung von Gears of War 4 an unserer Seite zu haben, war äußerst förderlich und half uns dabei, ein schnelles, wunderschönes und stabiles Spiel abzuliefern.”

“NVIDIA erschafft überwältigende, in Echtzeit berechnete Spezialeffekte und stellt diese für Spieleentwickler bereit”, so Hajime Tabata, Division Executive bei Square Enix. “Viel von der visuellen Magie, die man heutzutage in Videospielen zu sehen bekommt, ist ein direktes Resultat der Arbeit von NVIDIA, die hinter den Kulissen passiert. Sie liefert eine unbezahlbare Kombination aus Quellcodes, Werkzeugen, Technologien und Ingenieursleistung, die erforderlich ist, um Spieleentwicklern dabei zu helfen, diese Dinge zu implementieren. Der Fortschritt, den wir durch diese Zusammenarbeit erreichen können, stellt nicht nur eine Evolution in der visuellen Darstellung dar, sondern sorgt dank des Einsatzes neuester Technologie für noch nie da gewesene Nutzererlebnisse.”

GameWorks Physik-Simulation für DX12

Die neueste GameWorks-Version basiert auf den über zwei Millionen dokumentierten Codezeilen, die für Entwickler frei zugänglich sind. Sie liefern ihnen eine große Auswahl an verschiedenen Rendering- und Simulations-Effekten. GameWorks-Technologien kommen aktuell in über 1000 Spieletiteln zum Einsatz.

DirectX 12 führte Asynchrones Compute ein, das Grafik und Simulation vereint, indem GPUs nun auch nicht-grafische Arbeitslasten für Post-Processing, Belichtungs- und Physik-Effekte übernehmen können. Diese Effekte sind aktuell noch eingeschränkt, da die meisten Spiele nur wenige Millisekunden zuordnen können, um diese Art von nicht-grafischen Simulationen zu berechnen und gleichzeitigein flüssiges Spielerlebnis garantieren.

Um die Effizienz von Asynchronen Compute für Gaming-Effekte zu maximieren, stellt NVIDIA die weltweit fortschrittlichste Physik-Engine in Echtzeit für DX12 vor. Diese kommt mit zwei Technologien, die die Vorteile von Asynchronem Compute nutzen:

  • NVIDIA Flow 1.0 – eine Bibliothek für visuelle Effekte, das Simulations- und Volume-Rendering von dynamischen Flüssigkeiten, Feuer und Rauch liefert. Unterstützt DirectX 12 und 11.
  • NVIDIA FleX 1.1 – eine vereinte partikelbasierte Simulationstechnik für visuelle Effekte in Echtzeit. Unterstützt DirectX12 Compute.

FleX und Flow sind jetzt kostenlos für alle registrierte Entwickler verfügbar.

Die GameWorks-Updates beinhalten ebenfalls NVIDIA HairWorks 1.3, eine Bibliothek, die Entwicklern realistisches Haar- und Fell-Rendering in ihren Spielen ermöglicht. Version 1.3 unterstützt DirectX 12 und ist ab sofort verfügbar.

VRWorks für DirectX 12

VRWorks beinhaltet Programmierschnittstellen (APIs), Bibliotheken und Funktionen, die es Headset- und App-Entwicklern erlauben, das VR-Erlebnis auf ein neues Level zu heben. Dank der neuen Updates unterstützt VRWorks jetzt auch DirectX12 und bietet bessere Leistungseffizienz, geringere Latenz sowie Plug-and-Play-Kompatibilität. Die Unreal Engine 4 sowie Unity 2017.1 beta (erhältlich ab Frühjahr) — und somit ein Großteil der Plattformen zur Spieleentwicklung — werden ebenfalls unterstützt.

Die weltweit fortschrittlichsten Entwicklertools für DirectX 12

Auf der GDC stellte NVIDIA Entwickler-Ressourcen vor, welche die Spieleentwicklung mit DirectX 12 verbessern:

  • NVIDIA Aftermath 1.0 – ein Diagnosetool, das Entwickler nutzen können, um DirextX-12-Fehlerberichte zu analysieren.  
  • Nsight™ Visual Studio Edition 5.3 – dieses Tool hilft Entwicklern beim Debuggen und Darstellen von VR- und DirectX-12-Anwendungen in Echtzeit. Unterstützt Oculus, OpenVR (HTC Vive) und DirectX 12 Programmierschnittstellen (APIs).
  • PIX Plug-in – PIX ist ein von Microsoft entwickeltes DirectX-12-Debugging-Tool. NVIDIA arbeitete mit dem Microsoft-PIX-Team zusammen, um mit PIX Plug-Ins die NVIDIA GPU Performance Counter für PIX Windows aufzudecken.

Game-Ready-Treiber optimiert für DX12

NVIDIA enthüllte außerdem einen für DirectX-12-Spiele optimierten Game-Ready-Treiber. NVIDIA hat den Code im Treiber weiterentwickelt und eng mit Spieleentwicklern zusammengearbeitet, um im Durchschnitt eine Leistungssteigerung von bis zu 16 Prozent zu liefern. Dies macht sich in einer Vielzahl von DirectX-12-Spielen wie zum Beispiel Ashes of the Singularity, Gears of War 4, Hitman, Rise of the Tomb Raider und Tom Clancy’s The Division bemerkbar. (1)

Seit dem ersten Launch der Pascal-Architektur — die weltweit fortschrittlichste DX12-GPU-Serie, zu der auch die leistungsstärksten Grafikkarten GeForce® GTX 1080 Ti und GTX 1080 gehören — hat NVIDIA die Leistung in DX12-Spielen kontinuierlich mit der Veröffentlichung von Game-Ready-Treibern verbessert. Die Treiber kommen zeitgleich mit den neuesten Spielen der führenden Partner heraus.

Mehr Informationen zu NVIDIAs Entwickler-Ressourcen, die die GameWorks- und DirectX-12-Entwicklertools beinhalten, gibt es hier.

 

(1) Umfasst die durchschnittlich prozentuale Leistungssteigerung der Benchmarks wie folgt: GeForce GTX 1080 bei einer Auflösung von 3840x2160 mit Treiber 368.81 vs 378.74 auf einem Intel Core i7 5930K, 16GB DDR4, Win10 x64. Ashes of the Singularity, Crazy Preset (46.5, 50.9 oder 9%), Tom Clancy’s The Division 1.6, max. Grafikeinstellungen + 1x SMAA Ultra (31.5, 32.7 oder 4%) Hitman, hohe Grafikeinstellungen +  High SSAO (50.6, 62.1 oder 23%), Rise of the Tomb Raider, sehr hohe Grafikeinstellungen + 2x SSAA (20.5, 27.2 oder 33%), and Gears of War 4, Ultra Preset (41.2, 45.2 oder 10%).

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